Stein & Zins
Vorlagen für Vermieter · Stein & Zins

Mieterhöhung zur ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 BGB)

Musterbrief für das Verlangen der Zustimmung zu einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Bitte alle Felder ausfüllen und ein Begründungsmittel wählen.

Unverbindliche Mustervorlage – keine Rechtsberatung. Nutzung auf eigene Gefahr. Mieterhöhungen nach § 558 BGB sind streng formgebunden; Fehler bei Adressierung, Begründung oder Fristen können das gesamte Verlangen unwirksam machen. Im Zweifel vor Versand anwaltlich prüfen lassen. Diese Vorlage wird kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen; ebenso bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Stand: 10/2026.
Prüf-Checkliste vor dem Versand (bitte selbst prüfen – nicht vorbelegt):

1 · Absender (Vermieter)

Das Erhöhungsverlangen muss von allen Vermietern ausgehen (bei Personenmehrheit alle namentlich).

2 · Empfänger (Mieter)

Das Verlangen muss sich an alle Mieter richten und allen zugehen — andernfalls ist es unwirksam.

3 · Ort, Datum & Betreff

4 · Mietobjekt

5 · Erhöhungsverlangen

Hiermit verlange ich / verlangen wir Ihre Zustimmung zur Erhöhung der derzeitigen Nettokaltmiete (Miete ohne Betriebs- und Heizkosten) auf die nachstehend genannte neue Nettokaltmiete:

Die verlangte Miete überschreitet die ortsübliche Vergleichsmiete nicht und hält die Kappungsgrenze ein (siehe Begründung).

6 · Begründung

Das Erhöhungsverlangen wird mit folgendem Begründungsmittel begründet (bitte eines wählen):

Zusätzlich zu beachten: Existiert für die Gemeinde ein qualifizierter Mietspiegel mit Angaben zur Wohnung, sind dessen Daten auch dann anzugeben, wenn oben ein anderes Begründungsmittel gewählt wurde (§ 558a Abs. 3).

7 · Zustimmung, Fristen & Zahlung

Ich bitte / wir bitten um Ihre Zustimmung zu dieser Mieterhöhung. Die Zustimmung können Sie bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach Zugang dieses Schreibens erklären (§ 558b Abs. 2 BGB).

Die erhöhte Miete ist mit Beginn des dritten Kalendermonats nach Zugang dieses Schreibens zu zahlen (§ 558b Abs. 1 BGB). Sollten Sie der Erhöhung nicht zustimmen, behalte ich mir / behalten wir uns vor, innerhalb weiterer drei Monate Klage auf Erteilung der Zustimmung zu erheben (§ 558b Abs. 2 BGB).

Rechenregel (manuell eintragen): „Frist bis" = Ablauf des zweiten Kalendermonats nach Zugang; „zahlbar ab" = Beginn des dritten Kalendermonats nach Zugang. Bitte nach dem tatsächlichen Zugangsdatum berechnen – es erfolgt keine automatische Berechnung.

8 · Abschluss & Unterschriften

Dieses Erhöhungsverlangen wird in Textform erklärt; eine eigenhändige Unterschrift ist zur Wirksamkeit nicht erforderlich (§ 558a BGB). Die nachstehenden Unterschriftslinien sind optional.

Mit freundlichen Grüßen

Ort, Datum — Vermieter / Eigentümer
Unterschrift(en) Vermieter (optional)